„Bitte lächeln!“ – mit Kleinbildkameras, leistbaren Fotos, Blitzgeräten und kurzen Belichtungszeiten hat sich ab der Nachkriegszeit das Lächeln auf Fotos durchgesetzt. Gerade bei Business-Fotos ist das Lächeln zwar seit einigen Jahren kein MUSS mehr, oft ist ein entschlossener Blick passender und in manchen Branchen ist Lächeln einfach unpassend. Aber das ist ein Thema, das wir ein anderes Mal behandeln wollen. Bleiben wir beim mittlerweile klassischen Lächeln.

Lächeln ist nicht lachen

     

Lächeln und lachen ist nicht dasselbe. Auslachen schon gar nicht und hämisches Grinsen ist auch etwas ganz anderes. Aber selbst beim Lächeln gibt es noch das unterdrückte Lächlen, das verkrampfte Lächeln, das verlegene Lächeln, das mitleidige Lächeln und so weiter… Was wir auf Business-Fotos von all dem sehen wollen ist ausschließlich natürliches, dezent-sympathisches Lächeln.

Also gar nicht so einfach. Aber es gibt ein paar Tricks und Tipps, die dabei helfen können. Ein paar muss man sozusagen selbst anwenden, für ein paar sollte man als Firmenchef oder Auftraggeber sorgen.

Geld statt Käse

Vergessen Sie den Trick mit dem „Cheese“, da kommt höchstens ein – wie wir in Österreich sagen würden – deppertes Grinsen heraus, das maximal bei Fotos von Kinderparties oder Rummelplätzen passend ist. Das Aussprechen des Wortes „Money“ sorgt für ein natürlicheres Lächeln und ist für’s Business angebrachter. Antikapitalist*innen können alternativ natürlich auch „Honey“ sagen.

Üben, üben, üben,…

Warum können der Politiker auf dem Plakat, der Hollywood-Star auf dem roten Teppich oder das Model auf dem Cover der Wellness-Zeitschrift so schön lächeln? Weil es zu ihren Jobs gehört und weil sie es üben, üben und noch einmal üben und das immer, immer wieder. Auch wenn es in Filmen manchmal als lächerlich dargestellt wird, wenn Menschen (z.B. Politiker) vor dem Spiegel Lächeln, Reden und Gesten üben,… – es ist nicht lächerlich, sondern professionell. Sie brauchen auch nicht Angst haben, dass Ihr Lächeln dann künstlich wirkt, eher das Gegenteil ist der Fall.

Ein gutes Übungsmittel ist übrigens auch die Selfie-Funktion Ihrer Kamera, am besten zusammen mit einem Selfie-Stick, mit verkrampft ausgestrecktem Arm lächelt es sich nämlich nicht so besonders gut.

Grimassen schneiden

Wenn Sie vor dem Shooting Grimassen schneiden, wird sich Ihre Gesichtsmuskulatur lockern. Machen Sie das aber lieber alleine auf der Toiletten, sonst lachen Sie und Ihre Kolleg*innen auf den Fotos anstatt zu lächeln.

Kein Shooting ohne Ankündigung!

Niemand will vom Arbeitsplatz überfallsartig weggerissen werden, um dann in ausgewaschener, bereits etwas spannender Kleidung mit fettigen Haaren, unrasiert, schlecht geschminkt und mit Essensresten zwischen den Zähnen fotografiert zu werden. Selbst die größten Profis würden dann verkrampft grinsen statt natürlich lächeln.

Sorgen Sie als Chef dafür, dass sich Ihre Mitarbeiter*innen ordentlich darauf vorbereiten können. Ca. 1 Monat vor dem Shooting ist die Zeit noch ausreichend, um alle Mitarbeiter*innen mit neuer, passender Firmenbekleidung auszustatten (Bitte ein paar Reservestücke für Notfälle mitbestellen!). Eine Woche vorher sollten Sie noch einmal alle erinnern, damit sie gegebenenfalls noch einmal zum Friseur gehen können und sicherstellen können, dass nicht zur Firmenbekleidung gehörende Kleidung noch einmal gewaschen und gebügelt wird. Am Werktag vor dem Shooting sollte dann noch einmal eine Erinnerung erfolgen, damit alle gut rasiert und mit frisch gewaschenen Haaren kommen.

Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeiter*innen auch, ob es sich nur um Portraitaufnahmen, oder auch um andere Aufnahmen, wie zum Beispiel Aufnahmen von Produktionsabläufen handelt.

Zeitplan aufstellen

Wenn Sie mehr als ca. 10 Mitarbeiter*innen fotografieren lassen möchten oder wenn Sie sie in verschiedenen Situationen oder Positionen fotografieren lassen möchten, sollten Sie unbedingt nach Abstimmung mit dem Fotografen einen Zeitplan erarbeiten. Einerseits sollten alle Mitarbeiter*innen vor dem Shooting noch Zeit haben, auf die Toilette zu gehen, sich noch einmal zu frisieren, die Brille und vielleicht auch die Zähne zu putzen und sich nachzuschminken. Andererseits sollten Sie damit auch längere Wartezeiten vermeiden, die nicht nur wertvolle Arbeitszeit kostet, sondern auch die Stimmung senkt. Außerdem ist es sehr schwer, natürlich zu lächeln, wenn man dabei von unzähligen Kolleg*innen, die auch endlich an die Reihe kommen möchten, verärgert angesehen wird.

Intimsphäre schaffen

Womit wir schon beim nächsten Thema sind. Es muss nicht die gesamte Belegschaft bei allem zusehen. Wer gerne seine*n Lieblingskolleg*in mitnehmen möchte, soll das gerne tun, aber mehr auch nicht. Auch beim Schminken sollte maximal eine „Vertrauensperson“ des „Models“ dabei sein und beim Umkleiden natürlich überhaupt niemand.

Wenn Sie die Vertrauensperson sind…

Wenn Sie die Vertrauensperson sind, dann muntern Sie die zu fotografierende Person auf, den Anweisungen des Fotografen zu folgen. Den Fotografen, dessen Assistent*innen und das „Model“ zu belehren zählt genauso wenig zu Ihren Aufgaben wie das Reißen von blöden Witzen.

Alles klar?

Mit diesem Tipps sollte eigentlich Business-Fotos mit vielen freundlichen Gesichtern nichts mehr im Wege stehen!

Für die Aufnahmen stehen Ihnen natürlich Pfeffel & Partner mit ihrer langjährigen Erfahrung, dem professionellen Equipment und den budgetfreundlichen flexiblen Methoden gerne zur Verfügung!

Kontaktieren Sie Pfeffel & Partner einfach unter info@pfeffel-partner.at oder +43 699 12820691 für ein unverbindliches Informationsgespräch!

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